Körperhaltung
Die "krumme" Körperhaltung macht krank!
Durch die "krumme" Körperhaltung, wie sie heute in zivilisatorischen Ländern Mode ist, werden Knochen, Gelenke und Bänder übermäßig stark beansprucht.
Die großen Körperhöhlen mit ihren wichtigen inneren Organen (Lunge, Herz, Verdauungstrakt) werden eingeengt.
Die Wirbelsäule mit den dazugehörigen Bandscheiben wird nicht axial sondern auf Biegespannung (vorne Druck, hinten Zug) beansprucht. Nicht nur die Wirbelsäule mit ihren Bandscheiben und Bändern wird fehlbelastet, sondern auch Bänder und Gelenke im Schultergürtel- und Brustkorbbereich, im Becken- und Beinbereich (z.B. Rippengelenke, Iliosacralgelenke, Hüftgelenke, Kniegelenke).
Zur Schonung der Elemente des Bewegungsapparates in Folge der Überbelastung drängt das Zentralnervensystem den Körper in die aufrechte Haltung. Alle Muskeln, die der aufrechten Körperhaltung Entgegenwirken, werden auf "Entspannung" geschaltet.
Bei Anspannung reagieren sie mit schmerzhafter Müdigkeit. Alle Muskeln, die der aufrechten Körperhaltung Dienen, werden auf "Anspannung" geschaltet.
Dies empfindet man als schmerzhafte Steifigkeit oder als Verspannung. Auf diese Weise können durch die krumme Haltung Schulter- Armschmerzen, Nackenschmerzen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Kreuz- und Beinschmerzen bis hin zum Bandscheibenvorfall entstehen.




