Ambulante Operationen
Ambulante Operationen werden i.d.R. nur an peripheren Nerven vorgenommen. Der Eingriff erfolgt unter Lokalanästhesie oder Vollnarkose.
Karpaltunnelsyndrom (Hände)
Das Karpaltunnelsyndrom ist die Einengung des Mittelnerven (Nervus medianus) im Karpalkanal. Dieser verläuft im Bereich des Handgelenks zusammen mit den Beugesehnen unter einem Band. Die Beschwerden werden durch Entzündungen, Knochen- und Weichteilverletzungen bzw. Schwangerschaft und Hormonveränderungen verursacht. Wenn die Behandlung mit Medikamenten, Krankengymnastik oder der Ruhigstellung zu keiner Besserung geführt hat, wird eine Operation empfohlen. Bei der offenen oder endoskopischen Operation wird unter allgemeiner oder lokaler Betäubung, das einengende Band (Retinaculum flexorum) gespalten, und der Nerv herausgelöst. Gegebenenfalls wird auch erkranktes oder entzündetes Gewebe entfernt. Auch weitere Operationsvefahren der Handchirurgie wie bei einer Bandverletzung am Daumen werden in unserer Klinik durchgeführt.
Tarsaltunnelsyndrom (Füße)
Brennende Schmerzen, Missempfindungen, Gefühlsstörungen an der Fußsohle und im fortgeschrittenen Zustand eine Schwäche der Zehenbeugung und -spreizung sind die Symptome des Tarsaltunnelsyndroms. Die Ursache ist die Einengung des Fußsohlenverves welcher durch den Tarsaltunnel führt. Dieser Nerv wird häufig durch Narbenbildungen oder Knochenvorsprünge nach Unfällen, oder durch Krampfadern und Entzündungen eingeengt. Eine Operation ist dann indiziert wenn eine Schonung oder auch die Behandlung mit Medikamenten keine Besserung bringt. Bei dieser offenen Operation wird der Nerv von den Einengungen befreit. Der Fuß muss nach der Operation für ein bis zwei Wochen mit Unterarmgehstützen entlastet werden. Weitere Operationsvefahren der Unfallchirurgie wie bei einer Archillessehnenruptur werden ebenfalls in unserer Klinik durchgeführt.




