Spezielle Schmerztherapie

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Leistungen

Folgende Methoden der speziellen Schmerztherapie wenden wir erfolgreich an:

  1. percutane Kryoanalgesie  (durch Kälteeinwirkung)

  2. therapeutische Blockade  (lokale Injektionstherapie)

  3. diagnostische Blockade  (lokal Injektionen)

  4. Orthokin Epidurale Injektionen oder in Gelenke


  1. percutane Kryoanalgesie  (durch Kälteeinwirkung)

    Bei dieser Methode wird eine Sonde durch eine Hohlnadel geführt und der jeweilige Nerv mittels -70° Celsius kaltem Flüssiggas vereist. Die Gewebestruktur bleibt dabei erhalten, so daß die Nervenzellen nach einigen Monaten regenerieren. Diese Methode wird angewandt wenn verschlissene Wirbelgelenke durch Druck auf Nerven den Schmerz auslösen (Facetten-Syndrom). Hier kann man nicht wie bei einem Bandscheibenvorfall einfach das ausgetretene Bandscheibenmaterial entfernen und dadurch den eingeengten Nerv freilegen. Man kann nur durch die Vereisung die Schmerzleitung blockieren.
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  2. therapeutische Blockade  (lokale Injektionstherapie)

    Bei der lokalen Injektionstherapie werden Lokalanästhetika, Corticosteroiden oder eine Kombination aus beiden Komponenten verwendet. Durch die Injektionen wird eine verbesserte Durchblutung, eine Schmerzreduktion sowie eine Beendung der Entzündungsvorgänge erreicht. Dabei werden verschiedene Injektionsorte unterschieden.
    1. epidurale Injektion (in den Wirbelkanal)
    2. Injektion im Liquor-Raum (intrathekal)
    3. subkutane Injektion (Quaddeln unter die Haut)
    4. Facetteninfiltration (zielt mehr auf das Gelenk)
    5. paravertebrale Injektion (zielt mehr auf den Spiralnerven)
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  3. diagnostische Blockade  (lokal Injektionen)

    Die diagnostische Blockade wird angewandt um die Quelle der Schmerzen zu lokalisieren. Dabei wird Mithilfe von Lokalen Injektionen ein Nerv vorübergehend blockiert. So wird sichergestellt dass bei einer Schmerztherapie die Wirkstoffe gezielt zum Einsatz kommen.
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  4. Orthokin Epidurale Injektionen oder in Gelenke

    Unser Körper verfügt über ganz bestimmte Proteine, die in der Lage sind, den Schmerz bei Ischiasbeschwerden deutlich zu verringern und die Entzündung der Nervenwurzel zu stoppen.

    Leider ist die vom Körper produzierte Menge der entzündungshemmenden Proteine vor Ort zu gering. Das Orthokinverfahren vervielfacht die hilfreichen Proteine und macht sie für eine gezielte Therapie verfügbar.

    Für die Therapie ist Ihr Blut erforderlich. Es wird mit einer speziellen Spritze aus der Armvene entnommen. Anschließend werden die Proteine isoliert und vervielfältigt. Danach wird dieses körpereigene Serum an den Entzündungsherd injiziert. Die Wirksamkeit dieser Methode wurde durch Studien eindeutig belegt und es wurden darüber hinaus keine Nebenwirkungen beobachtet.
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